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26.03.2020

Corona

Herausforderung für Deutschland – Herausforderung für das Handwerk

Die weltweite Krise um die Ausbreitung des Corona-Virus hält unvermindert an. Finanzhilfen in Milliardenhöhe will der Staat in Deutschland nun unkompliziert und unbürokratisch bereitstellen, um Menschen und Wirtschaft zu helfen, die durch die Corona-Epidemie in Not und Existenzgefahr geraten sind.

Es gibt in Deutschland kaum eine Branche, die nicht von dieser globalen Viruserkrankung betroffen ist. Auch im Handwerk sind die Auswirkungen und Folgen für Liquidität, Beschäftigung und Betriebsbestand bereits spürbar. Handel, Handwerk und Dienstleistungen leiden unter der Krise, Geschäftsschließungen drohen, Aufträge bleiben aus. Das Bau- und auch das Dachdeckerhandwerk gehören zumindest zu den Branchen, die trotz Corona-Krise weiter arbeiten dürfen. Ein größeres Bewusstsein für den eigenen Schutz und die Sicherheit von Mitarbeitern, Kunden und Zulieferern sollte dabei oberste Priorität genießen. Schon einfache Schutzmaßnahmen verhindern die Ausbreitung des Corona-Virus!

  • Sicherheitsabstand: Vermeiden Sie den allzu nahen persönlichen Kontakt bei „vertrauten“ Personen wie auch den allzu nahen Kontakt bei „unbekannten“ Menschen.
  • Halten Sie Ihre Gerätschaften und Ihren Fuhrpark sauber und hygienisch, damit der Austausch unter den Mitarbeitern sicher erfolgt.
  • Immer dabei: Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe und auch der Mundschutz schützen Sie im direkten Kontakt mit anderen Menschen im Betrieb und oder auf der Baustelle.
  • Gründlich und regelmäßig Hände waschen und aus dem Gesicht fernhalten, Geschirr heiß abwaschen und alle Räume immer gut belüften.
Umfrage bei Handwerksbetrieben

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) führt gemeinsam mit Handwerkskammern und Fachverbänden eine UMFRAGE durch, um ein aktuelles Bild von der Lage und den Auswirkungen zu erhalten. Machen Sie mit!
https://zdh-umfragen.de/corona

Zustand Normalbetrieb?

Öffentliche und private Aufträge werden verschoben, Kunden springen ab, Mitarbeiter sind eventuell betroffen und können nicht bei der Arbeit erscheinen. Gerade Bayern, Baden-Württemberg und das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen sind von der Corona-Krise stark betroffen, aber auch in anderen Bundesländern steigt die Zahl der Virusinfizierten weiter an. Deutschland und seine Menschen können diese Krise nur gemeinsam erfolgreich bewältigen. Dabei kommt es auf jeden Einzelnen an.

Die Organisation Ihres Betriebes liegt in Ihren Händen. Die Familienbetreuung von Kindern Ihrer Mitarbeiter muss über den Tag flexibel geregelt werden, sodass auch die Arbeitszeiten flexibler gestaltet werden müssen. Zudem zeigt die bisherige Erfahrung, dass die Betriebe ihre Teams nur in sehr kleinen Gruppen zum Kunden schicken. Es gilt in jedem Fall, ein höheres Maß an Geduld mitzubringen, da auch die einfachsten Angelegenheiten mehr Zeit in Anspruch nehmen können, beispielsweise durch das Benutzen von Einmalhandschuhen und Desinfektionsmittel beim Betanken der Fahrzeuge oder beim Einkaufen im Supermarkt. Diese relativ einfachen Schutzmaßnahmen tragen aktiv dazu bei, die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Die wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen sind dagegen massiv: Angekündigt ist, dass der Staat dort eingreifen und Hilfe bereitstellen will, wo es zu besonders schwierigen Notsituationen kommt, sei es mit Soforthilfen oder aber auch beim Thema Steuerentlastung. Das ZDH begrüßt die Entscheidungen der Bundesregierung, Handwerksbetrieben schnell und unkompliziert Überbrückungshilfen zur Verfügung zu stellen, um die Liquidität aufrechtzuerhalten.

Auf den Seiten des ZDH und des DD/H finden Sie wichtige Hinweise und Informationen für Ihren Betrieb und zum aktuellen Stand der deutschlandweiten Situation im Dachdeckergewerbe:
https://www.zdh.de/themen-a-z/coronavirus/
https://www.ddh.de/corona/158/10733/

Was ist zu tun, wenn es einen Verdachtsfall in Ihrem Betrieb oder auf der Baustelle gibt?

Ruhe bewahren!

Nicht zum Hausarzt gehen (Ansteckungsgefahr vermeiden).

Zuhause bleiben, das Gesundheitsamt informieren, Termin bei einem Testcenter ausmachen, Laborbefund abwarten und entsprechend handeln, zum Beispiel in Hausquarantäne bleiben und unnötige Sozialkontakte vermeiden.
https://www.dewezet.de/multimedia/infografiken_artikel,-coronaverdacht-was-ist-zu-tun-_arid,2611790.html

Das öffentliche und gesellschaftliche Leben in Deutschland ist auf ein Minimum zurückgefahren worden oder ganz zum Erliegen gekommen – Universitäten und andere Bildungseinrichtungen sind bereits deutschlandweit geschlossen, Handel und Geschäfte sind teilweise dicht, der Personengrenzverkehr ist gestoppt, der Luftverkehr am Boden, Messen und Veranstaltungen sind abgesagt. Verwaltungen und Behörden arbeiten so weit wie möglich und sind erreichbar. Unternehmen schicken ihre Mitarbeiter ins Homeoffice, andere in Kurzarbeit. Allerdings ist noch gar nicht abzuschätzen, wie lange und in welchem Zeitraum Deutschland direkt und auch indirekt von den weltweiten und nationalen Wirtschafts- sowie Finanzeinbußen betroffen sein wird. Eines steht auf jeden Fall fest: Es ist eine nationale Aufgabe, die Gesundheit der Bevölkerung bestmöglich zu schützen, für ihre Sicherheit zu sorgen und anderen zu helfen. Das Jahr 2020 wird in die Geschichte eingehen.  

Bleiben Sie gesund!

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