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07.04.2020

Brandschutz

Feuer und Flamme ohne Feuer und Flamme

Manch Dachdecker liebt es und mag nicht ohne: das feurige, hitzeflimmernde Fauchen, wenn er die Bitumenbahnen miteinander verschweißt. So wie es vielen schwerfällt, surrende Elektromotoren als Ersatz für den blubbernden Achtzylinder zu akzeptieren, so wie sich einst die meisten nicht vorstellen mochten, das Klackern der Pferdehufe würde dem Sound ebenjener Verbrennungsmotoren weichen, so ist das auch auf dem Dach nur zu gut nachzuvollziehen: Lange Zeit gehörten das Flämmen und das damit einhergehende Geräusch zum Handwerk in luftiger Höhe. Besonders reizvoll vielleicht sogar gerade wegen des gefährlichen Kitzels, der damit verbunden ist. Darauf verzichten und stattdessen EPDM still und leise ganz ohne offenes Feuer verlegen?

Zündeln mitten im größten Trubel

Klar ist, dass von der offenen Flamme in Verbindung mit dem brennbaren Material hohe Risiken ausgehen. Schon für sich genommen ist es hier einfach, Brände mit verheerenden Folgen auszulösen. Dazu kommt: Das Dach macht in der Regel nicht den Anfang – vielmehr sind die Dachdecker insbesondere bei Neubauten oft erst am Zug, wenn der Bau schon weit fortgeschritten ist. Genau dann also, wenn das Handwerkergetümmel auf der Baustelle immer stärker zunimmt und immer mehr Gewerke gleichzeitig zugange sind.

Nicht nur, dass die Abstimmung untereinander dabei naturgemäß leidet; nicht nur, dass zu diesem Zeitpunkt besonders viele Leben und hohe Sachwerte wie das bald fertige Objekt oder die Ausrüstung der zahlreichen Gewerke vor Ort gefährdet sind: Unter den zahlreichen Kollegen, die jetzt mit Hochdruck den Fertigstellungstermin zu halten versuchen, hantieren nicht wenige mit Werkzeugen und Materialien, die sich mit offener Flamme nicht gut bzw. allzu gut verstehen. Von Farbdämpfen beim Malern bis hin zu herumliegender Plastikverpackung: Springt hier der Funke über, kann es schnell zur Katastrophe kommen.

Hinzu kommen all die Risiken, die nicht von den Handwerkerkollegen ausgehen. Überall können Gefahren lauern, etwa explosiver Staub, leicht entzündliches Altmaterial oder nicht ordnungsgemäß verzeichnete Brennstoffleitungen. Zuweilen an völlig unerwarteter Stelle, weswegen stets eine aufwendige Abklärung notwendig ist.

EPDM: lieber sicher statt wagemutig

Dachdecker, die lieber vollkommen ohne Feuer und Flamme EPDM verlegen, senken das Gesamtrisiko signifikant. Somit leisten sie einen besonderen Beitrag zum Schutz aller auf der Baustelle – ähnlich den Menschen, die sich in der Virusepidemie die Hände waschen und Kontakte meiden. Denn mit der offenen Flamme entfallen eben nicht nur vertraute Geräusche, sondern auch zahlreiche Gefahren.

Und Kosten. So ist es mit EPDM deutlich einfacher und viel weniger aufwendig, Brandschutzregeln einzuhalten, ein nicht unerheblicher Zeit- und Kostenfaktor. Gerade in wortwörtlich brandgefährlichem Umfeld, etwa bei Holz- oder historischen Bauten, in Gefahren-Anlagen oder auch bei der derzeit angesagten innerstädtischen Nachverdichtung in bereits eng bebauten Wohngebieten, macht die feuerfreie EPDM-Verlegung vieles deutlich einfacher und ungefährlicher.

Sollten sich zudem die Normen und Vorschriften für den Brandschutz auch künftig verschärfen, kann man sich ganz entspannt zurücklehnen. Und dafür lieber ohne Feuer und Flamme eine etwas „langweiligere“ Klangkulisse bei der Arbeit in Kauf nehmen.

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