Presse

05.12.2019

Baustoff mit Zukunftsperspektive

Baustoff mit Zukunftsperspektive

50 Jahre EPDM: Sein Umweltkapital ist seine Langlebigkeit

In den USA gehört es bereits zu den mit am häufigsten verwendeten Dichtungsmaterialien für Dach und Fassade. In den Niederlanden wuchs der Marktanteil bei EPDM zwischen 1997 und 2015 von 4,3 Prozent auf 20 Prozent an. Und auch hierzulande gewinnen nachhaltige Baustoffe wie EPDM an Bedeutung!

In einer kürzlich von der EPDM Gesellschaft in Auftrag gegebenen Umfrage schätzen Architekten und Fachplaner den Marktanteil auf immerhin 18 Prozent. Zudem ordneten 86 Prozent aller Umfrageteilnehmer die Umweltfreundlichkeit der verwendeten Baumaterialien bei „Sehr wichtig“ und „Wichtig“ ein. Die Langlebigkeit war für 35 Prozent der Architekten und Bauplaner „Sehr wichtig“, 57 Prozent beurteilten sie als „Wichtig“. Der Marktanteil von EPDM, so erwartet es die EPDM Gesellschaft, werde in den kommenden Jahren stetig steigen. Aufgrund zunehmender Sorge um die Umwelt ergebe sich heutzutage innerhalb der Bauindustrie geradezu die Verpflichtung, langfristige Lösungen zu liefern.

Langlebiges Abdichtungsmaterial schont die Umwelt

Bei Gebäudeabdichtungen und Dachbahnen aus EPDM handelt es sich um einen synthetisch hergestellten Kautschuk (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk der M-Gruppe). Der Werkstoff ist gummielastisch, extrem dehnbar und somit auch sehr haltbar. Gemäß einer Studie, die vom wdk (Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V.) beim Brancheninstitut SKZ (Süddeutsches Kunststoff-Zentrum) in Auftrag gegeben wurde, „lässt sich die Gebrauchsdauer von sachgerecht gefertigten EPDM-Dachbahnen unter mitteleuropäischen Klimabedingungen auf deutlich mehr als 50 Jahre beziffern.“ Diese Dehnbarkeit kommt nicht von Weichmachern, die sich im Laufe der Zeit verflüchtigen und sprödes Material hinterlassen, sondern ist das Ergebnis der stabilen chemischen Verbindung der Ausgangs-Monomere Ehtylen, Propylen und Dien. Da nicht Weichmacher für die Elastizität sorgen, sondern die Material-Formel dafür verantwortlich ist, kann sogar das Regenwasser, das sich auf EPDM-Dachbahnen sammelt, grundsätzlich als Brauchwasser im Haushalt verwendet werden.

Ebenso wenig schaden Witterungseinflüsse wie Regen, Hagel, Eis, Schnee, Ozon und UV-Licht den Gebäudeabdichtungen aus EPDM. Die chemische Zusammensetzung der EPDM-Polymere ist so ausgelegt, dass es keinerlei (labile) Doppelbindungen in den Hauptketten des Ethylen-Propylen-Polymers gibt, die durch Oxidation oder UV-Strahlung angegriffen werden könnten. EPDM ist temperaturbeständig von -40 bis +120°C.

50 Jahre wartungsarm

EPDM ist, so betont die in Berlin angesiedelte Gesellschaft, nicht nur sehr langlebig, sondern über seine gesamte Nutzungsdauer von rund 50 Jahren auch extrem wartungsarm. Dies führt einerseits dazu, dass dem Bauherrn weniger Kosten für Gebäudeunterhalt, Reparaturen und Sanierung entstehen. Andererseits wirkt sich dieser lange Zeithorizont sehr positiv auf die Ökobilanz des Baustoffes aus.

Wenn man die zusätzlichen Herstellungs-, Arbeits-, Transport-, Abriss- und die damit verbundenen Energiekosten betrachtet, die zum Ersetzen eines Abdichtungssystems notwendig sind, bedeuten frühzeitige Abdichtungsmängel schlicht eine Katastrophe für die Umwelt.

Darüber hinaus kann das Material am Ende seiner Nutzungsdauer problemlos entsorgt werden, da es nicht als Schadstoff eingestuft ist. Es kann zudem wiederaufbereitet und einer neuen Verwendung zugeführt werden, z.B. in Bodenbelägen oder als energiereicher Lieferant für Heizungswärme.

Mit der Verwendung von EPDM verlängert sich die Haltbarkeit des Daches und es lässt sich bares Geld sparen. Zusätzlich reduziert sich im gleichen Schritt die durchschnittliche jährliche Belastung der Umwelt.

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