Nachhaltigkeit

ÜBERLEGENE GESAMT-ÖKOBILANZ

EPDM gilt als ein inertes Material mit keinen oder verschwindend geringen umweltbelastenden Einwirkungen bei der Herstellung, Installation, Verlegung und Nutzung.

Das wichtigste Umweltkapital von EPDM ist jedoch seine Langlebigkeit, die das Ende der Nutzungsdauer weit hinausschiebt auf mehr als ein halbes Jahrhundert. Somit ergibt sich eine überlegene Gesamtökobilanz, die auch den „ökologischen Rucksack“ der Gebäude, in denen EPDM statt anderer Materialien verwendet wird, deutlich entlastet.

Über den kompletten Lebenszyklus betrachtet, ist EPDM die nachhaltigste, umwelt- und klimafreundlichste Lösung aller derzeit verfügbaren Abdichtungsmaterialien und wird von Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace empfohlen.

Umweltfreundlichkeit „eingebaut“

EPDM bietet wichtige Eigenschaften allein aufgrund seiner Molekülstruktur, d.h. ohne schädliche Zusätze:

  • EPDM enthält keine Weichmacher, die ausdampfen könnten, somit entsteht auch langfristig keine Gesundheits- und Umweltgefährdung.
  • EPDM setzt über die gesamte Nutzungsdauer keine giftigen Stoffe frei. Materialien für die Verarbeitung (Reiniger, Kleber etc.) werden ständig verbessert, um die Emission flüchtiger, organischer Verbindungen (VOC) noch weiter zu reduzieren.
  • EPDM eignet sich ideal für den Einsatz auf begrünten Dächern und Fassaden, ein Trend der Zeit, der einen zunehmend wichtigen Beitrag für die Verbesserung der Luftqualität und für den Erhalt der Artenvielfalt leistet. Das Material kann nicht durchwurzelt werden.
  • EPDM-Dachabdichtungen können mit allen Anlagen zur umweltfreundlichen Solarenergieerzeugung kombiniert werden.

 

Das Material kann am Ende der Nutzungsdauer problemlos entsorgt werden, da keine Schadstoffeinordnung besteht. Es kann zudem wieder aufbereitet und einer neuen Verwendung zugeführt werden, z.B. in Bodenbelägen, oder als energiereicher Lieferant für Heizungswärme genutzt werden. Direktrecycling-Möglichkeiten werden derzeit intensiv erforscht.